Websites leben vom Content

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In der Konzeptphase einer neuen Website kommt immer wieder dieselbe Frage auf: „Was ist das Wichtigste an einer Homepage?“ Meine einfache Antwort: „Der Content!“ Aber, „first things first“, wie Jamie Oliver zu sagen pflegt…

 

Wie entsteht eine Website?

Ein Konzept einer Homepage ist immer individuell, es ist wie eine Skizze zu einem einzigartigen Kunstwerk. Einzigartig sind dann auch die Ergebnisse, die aus diesen Skizzen hervorgehen. Der Großteil der Tätigkeit passiert im Vorfeld, bevor die Seiten dann letztlich umgesetzt werden. Man versucht die Zielgruppe bestmöglich anzusprechen, alle Eventualitäten zu berücksichtigen, alle Benutzungsszenarien durchzuspielen und designt die Seite am Reißbrett. In der Umsetzung sind dann gestalterische Aspekte wichtig; in der Regel braucht es gegenwertig hochwertiges Bildmaterial oder kreative Grafiken um online reüssieren zu können. Die mobile Darstellung ist ebenso ein bedeutender Aspekt: Die Websites meiner Kunden werden aktuell zu etwa 60 Prozent von Mobilgeräten aufgerufen. Wenn die Darstellung auf Handys und Tablets nur holprig funktioniert, kann das ebenso User abschrecken.

 

Content – das Herz der Website

Konzept und Umsetzung sind abgehakt, nun folgt der wichtigste Teil einer Website: der Inhalt, der Content – das pulsierende Herz jedes Webauftritts! Inhalte sind heute wichtiger denn je. Google und andere Suchmaschinen optimieren ihre Algorithmen dahingehend, qualitative Inhalte zu erkennen. Dazu werden einerseits Texte analysiert, andererseits die Verweildauer der Besucher_innen auf der Website gemessen. Klickt ein User nach nur wenigen Sekunden zurück auf auf die Suchergebnisse um die Suche fortzusetzen, bedeutet das in der Regel, dass der Content nicht den gewünschten Inhalt hatte bzw. nicht die gewünschte Qualität.

 

Content zu generieren ist harte Arbeit

Vielleicht hast du den Begriff Content-Marketing schon gehört? Mit regelmäßig generierten Inhalten sollen Kunden (im Idealfall organisch, also ohne bezahlte Anzeigen) auf die jeweilige Website finden. Inhalte zu generieren ist jedoch nicht einfach! Es ist harte Arbeit – jeder Text will erst geschrieben werden, jedes Video gedreht, jede Präsentation erstellt und jeder Podcast aufgenommen. Autorinnen, Journalisten, Filmemacherinnen und Blogger können ein Lied davon singen. Ich helfe meinen Kundinnen und Kunden, authentische Inhalte zu produzieren. Dazu gilt es zu klären: Wo liegt deine Kernkompetenz? Welcher Kommunikationskanal passt zu dir? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit du regelmäßig Inhalte erstellen kannst? Und die wichtigste Frage, die du dir stellen solltest: Welche Informationslücke kannst du mit deinen Beiträgen schließen – welches Problem deiner Kunden kannst du lösen?

 

Mäßiger Content ist besser als keiner

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Daher sind die ersten Versuche oft noch nicht von der angepeilten, hohen Qualität. Eine gewisse Trial-and-Error-Mentalität ist von Vorteil, ebenso das Reagieren auf Rückmeldungen und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Wichtig ist, den ersten Schritt zu setzen, der Rest geht dann leichter von der Hand. Mein Tipp: Selbst, wenn die Inhalte nicht ganz so hochwertig sind – ich bin der Ansicht, mäßiger Content ist besser als gar keiner. Und das sehen auch die Suchmaschinenbetreiber so.